
Behind the Song · Psalm 25Entstehung des Songs · Psalm 25
Remember Your MercyDenk an dein Erbarmen
Remember Your Mercy was about five years in the making.
A number of years ago, I was deeply affected by the messiness of human conflict within the church and its leadership. As I prayed and sought God in the midst of it, I came across Daniel’s prayer in Daniel 9. His cry for God to intervene resonated deeply with me.
What especially struck me was that Daniel seemed innocent of the particular sins he was confessing, and yet he included himself in the prayer of his people: “Lord, forgive us.” There was something powerful to me about identifying with the brokenness around him rather than simply standing outside of it.
I began writing a verse and chorus in German.
A few years later, I looked around at the world events and remembered the song I had begun a few years ago. Little did I know I was also entering another season of painful church conflict. As I revisited the song I had once started writing, I was drawn to Psalm 25, where the psalmist cries out to God: “Remember your mercy.”
The word translated remember carries more than the sense of simply recalling something—it is a plea for God to act in accordance with his mercy. In the face of the suffering, sin, and pain in the world, those words became, for me, almost an exclamation point to Daniel’s prayer: Remember your mercy.
After many revisions, I eventually finished the song in English. A friend then helped me bring it back into German, shaping the translation into a version that could be sung naturally.
My prayer is that this song would give you words to pray when you encounter the pain, suffering, and sin in the world—in your community, in your family, and even within your own soul.
Denk an dein Erbarmen (Psalm 25) entstand über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren.
Vor einigen Jahren hat mich tief beschäftigt, wie schmerzhaft und verworren menschliche Konflikte innerhalb einer Gemeinde und ihrer Leitung sein können. Als ich darüber betete und Gott suchte, stieß ich auf Daniels Gebet in Daniel 9. Sein eindringlicher Ruf an Gott, einzugreifen, hat mich tief berührt.
Besonders hängen blieb bei mir, dass Daniel selbst an den Sünden, die er bekannte, nicht beteiligt zu sein schien – und sich dennoch in das Gebet seines Volkes mit einschloss: „Herr, vergib uns.“ Mich hat tief bewegt, dass er sich mit der Zerbrochenheit um ihn herum identifizierte, anstatt sich einfach außerhalb davon zu stellen.
Ich begann, eine Strophe und einen Refrain auf Deutsch zu schreiben.
Ein paar Jahre später blickte ich auf das Weltgeschehen und erinnerte mich an das Lied, das ich einige Jahre zuvor begonnen hatte. Was ich damals noch nicht ahnte, war, dass mir erneut eine schmerzhafte Zeit voller Konflikt innerhalb der Gemeinde bevorstand. Als ich mich wieder mit dem Lied beschäftigte, das ich damals angefangen hatte zu schreiben, wurde ich auf Psalm 25 aufmerksam. Dort ruft der Psalmist zu Gott: „Denk an dein Erbarmen.“
Das Wort, das hier mit denken an beziehungsweise sich erinnern übersetzt wird, bedeutet mehr, als sich lediglich an etwas zurückzuerinnern. Es ist eine Bitte an Gott, seinem Erbarmen entsprechend zu handeln. Angesichts all des Leids, der Sünde und des Schmerzes in der Welt wurden diese Worte für mich fast zu einem Ausrufezeichen hinter Daniels Gebet: Denk an dein Erbarmen.
Nach vielen Überarbeitungen stellte ich das Lied schließlich auf Englisch fertig. Ein Freund half mir anschließend dabei, es zurück ins Deutsche zu übertragen und die Übersetzung so zu gestalten, dass sie sich natürlich singen lässt.
Mein Gebet ist, dass dieses Lied dir Worte zum Beten gibt, wenn du dem Schmerz, dem Leid und der Sünde in dieser Welt begegnest – in deinem Umfeld, in deiner Familie und sogar in deiner eigenen Seele.
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